Frontnachrichten: Saudi Arabien hat schon 2000 Soldaten im Kampf gegen den Jemen verloren

news20151205
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Gestern hat sich “@Mujtahidd” wieder gemeldet und er bringt schlechte Nachrichten. “@Mujtahidd” ist der Edgar Snowden aus Saudi Arabien, er bringt auf Twitter Insiderinformationen aus dem saudischen Königshaus und er bringt meist unangenehme Nachrichten, richtig unangenehme Nachrichten die sich leider immer bestätigen sofern sie nachprüfbar werden. Gestern brachte er interne Information aus dem Kriegsminsterium. Der Krieg mit dem Jemen läuft leider nicht nach Plan. Schon mindestens 2000 saudi-arabische Soldaten sollen im Kampf gegen das Nachbarland gefallen sein.

Auf den ersten Blick sieht das Kräfteverhältnis Saudi-Arabiens gegen den Jemen eher unfair aus, denn die 30 Millionen Saudis haben eine hoch modern ausgerüstete Armee die von fast jedem westlichen Land unterstützt und gerne mit neuster Kriegstechnik beliefert wird. Das Bruttoinlandsprodukt betrug 2011 fast 700 Mrd US-Dollar und die Kriegskasse ist gut gefüllt. Der Jemen hingegen ist bettelarm, das Bruttoinlandsprodukt ist unbekannt. Schätzungen liegen bei weniger als 30 Mrd US-Dollar im Jahr 2011 und nennenswerte Hilfe gibt es nur aus dem Iran. Die Bevölkerungszahl steigt allerdings trotz anhaltendem Bürgerkrieg rasant und dürfte etwa ebenso hoch sein wie in Saudi-Arabien. Die Milizen im Jemen haben nichts mehr zu verlieren, nach Jahren des ständigen Kampfes sind sie kampferprobt und zu allem bereit. Nach Somalia, Eriktra, Syrien und dem Irak ist der Jemen an der Grenze Saudi-Arabiens das nächste Pulverfass für der Explosion.

Hier zum aktuellen Video “@Mujtahidd”s

Hier die Quelle: https://twitter.com/mujtahidd/status/672528555713130496

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1 Response

  1. Linux Nerd sagt:

    Also der nächste Failed State der von nichts und niemandem kontrollierbar ist. Frage mich warum so viele Islamische Länder es nicht schaffen stabile und friedliche Strukturen aufzubauen, muss ja irgendwie an der Religion liegen.

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