Ex-NATO-Kommandeur General Wesley Clark warnt

news20151208
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Ex-NATO-Kommandeur General Wesley Clark hat im Hinblick auf die eskalierende Lage im Nahen und Mittleren Osten in einem Interview mit CNN vor der weiteren Eskalation gewarnt. Im Fall von ISIS handele es sich nicht nur um eine Terrororganisation, sondern es handele sich um eine sunnitische Terrororganisation. Der Islamische Staat agiert gezielt gegen die politischen Interessen des schiitischen Blocks in der Region, und dieser schiitische Block (Iran, Irak, Syrien und der Libanon) sammelt sich jetzt unter dem Schutz Russlands. Weiterhin bedeute dies, so Clark, dass der Islamische Staat nicht die Bedrohung des NATO Partners Türkei und des guten Geschäftspartners Saudi-Arabiens darstellt. Dass die Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten brandgefährlich für die Welt seien, stellte Clark nochmals explizit heraus. Im Angesicht des aktuellen geopolitischen Ringens in der Region habe sich schon seit Langem abgezeichnet, dass es in diesem Spiel „keine guten Akteure“ gäbe. Denn in der Region finde ein eskalierender Machtkampf um die Zukunft des Nahen und Mittleren Ostens statt, der die Welt an den Rand einer gefährlichen Krise bringen könnte.

Eine Beteiligung der Bundeswehr in diesem Konflikt kann kaum an einer anderen Seite erfolgen, als auf der Seite der NATO-Partner. Zu erwarten oder zu behaupten es ginge tatsächlich um einen Kampf gegen den Islamischen Staat ist im günstigsten Fall nur naiv.

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