Eine beunruhigende Entwicklung

gun-control-act-like-sheep-eaten-by-wolves-never-give-up-right-to-defend-yourself-390x350
Share Button

Immer öfter enden Versuche der Polizei zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung mit dem Tod des störenden Bürgers

So steht das fast jeden Tag irgendwo in Deutschland in einem der regionalen Presseportale der Polizei im Staate:

Hamburg (ots) – Zeit: 02.12.2015, 06:54 Uhr Ort: Hamburg-Osdorf, Harderweg

Polizeibeamte waren wegen eines randalierenden Mannes in eine Osdorfer Wohnung gerufen worden, da dieser Mobiliar aus dem Fenster geworfen haben soll. Auf Klingeln öffnete der 67-Jährige, versuchte jedoch beim Erblicken der Polizeibeamten die Wohnungstür wieder zu schließen. Die Polizeibeamten drückten die Tür auf und einer der Beamten wurde anschließend von dem 67-Jährigen geschubst. Der 67-Jährige wurde von den Polizeibeamten zu Boden gebracht, fixiert und unter heftiger Gegenwehr gefesselt. Plötzlich reagierte der 67-Jährige nicht mehr auf die Ansprache. Er wurde daraufhin entfesselt. Die Beamten leiteten Wiederbelebungsmaßnahmen ein, die von hinzugerufenen Rettungskräften ohne Erfolg fortgesetzt wurden. Der Mann verstarb noch am Einsatzort.

Der Leichnam wurde in das Institut für Rechtsmedizin überführt. Auf richterliche Anordnung wurde noch am Mittwochabend eine Sektion im Institut für Rechtsmedizin durchgeführt. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen dauern an.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg leitete ein Vorermittlungsverfahren zur Klärung des Umstandes des tödlich verlaufenden Polizeieinsatzes ein. Mit den Ermittlungen wurde das Dezernat für Interne Ermittlungen (D.I.E.) betraut.“

Böse Zungen könnten schreiben: Bewaffnete brechen Hausrecht, der angegriffene Bewohner schuppst einen Eindringling, wird überwältigt, gefesselt und ist plötzlich tot. Der Anwalt der Angreifer ermittelt (vielleicht)

Manchmal tauchen auch kurze Videos von Zuschauern im Internet auf wie dieses hier von einem anderen Schauplatz aus Erfurt vom Vortag

Die Kurzmeldung aus der Erfurter Lokalpresse dazu: „Ein 48-Jähriger ist am 01.12.2015 in Erfurt nach einem Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei gestorben. Der Mann wurde angeschossen und in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er wenig später seinen Verletzungen. Dem Opfer war die Wohnung gekündigt worden. Daraufhin hatte sich der 48-Jährige verbarrikadiert und war mit einem Beil auf die Beamten losgegangen.“

Nur zwei Meldungen beliebig aus lokalen Nachrichten dieser Woche ausgewählt. Jeder solcher Vorfälle hätte vor einigen Jahren noch bundesweite Schlagzeilen verursacht. Heute schaffen diese Nachrichten es nicht mehr überregional beachtet zu werden. Die Schlagzeilen der grossen Medien werden beherrscht von Krieg in fernen Regionen in die ein Normalbürger niemals tatsächlich vordringen wird und sie werden beherrscht von Invasionen von Flüchtlingen und potentiellen Terroristen mit denen der Normalbürger wohl nie eine verständliche Unterhaltung führen wird.

Die Nerven liegen offensichtlich blank und nicht nur beim hilflosen Bürger sondern auch bei denen die sich berufen fühlen den Bürger vor sich selbst zu schützen. Die Idee des Staates mag gut gemeint gewesen sein. Da wir uns untereinander offensichtlich nicht vertrauen können, geben wir das Gewaltmonopol in die Hände einiger weniger. Eine Theorie die aber nur so lange gut ist, wie die wenigen denen wir das Gewaltmonopol überlassen haben ethisch über jeden Zweifel erhaben bleiben. Der Plan hat einen sehr grossen Nachteil: Es gibt keinen Weg zurück.

 

 

 

 

You may also like...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *