Der Markt für Söldner boomt wie nie

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Als Libertäre wissen wir ja: Was der Staat organisiert kostet sehr viel Geld und wird garantiert Pfusch. In der Strassenwartung ist das unproblematisch, denn dann müssen die Autofahrer halt etwas langsamer reisen oder man stellt einen Blitzer auf. Bei der staatlichen organisierten Bildung kann man auch noch mit leben; werden halt die Fragen für Abschlussprüfungen etwas weniger schwierig ausgedacht. Bei den öffentlich-rechtlichen Medien wird es schon etwas ärgerlicher. Zum Glück funktioniert der Korporatismus mit den wenigen grossen Medienkonzernen im Selbstlauf. Gefährlich wird es, wenn es um die Sicherheit geht. Langfristig gibt es hier für Sozialismus keine Chance, wenn man weltweit gegen Schurkenstaaten geschützt bleiben möchte, die sich nicht durch Planwirtschaft selbst in die Beine schießen. Die USA haben das selbstverständlich schon längst erkannt und die US-Armee sehr frühzeitig privatisiert. Jeder hat schon einmal von „Blackwater“ gehört. Blackwater ist der wohl bekannteste privatwirtschaftliche Anbieter von Kriegstätigkeiten und hatte dazu 2009 schon mindestens 40.000 Beschäftigte in Vollzeit. Nach einigen unschönen Ereignissen in der Vergangenheit hat der Konzern heute den freundlicheren Namen „Academi“ und wächst weiter. Academi ist zwar der bekannteste Anbieter in den USA, aber nur einer unter sehr vielen Start-Ups auf dem weltweit boomenden Markt.

Eigentlich kann es daher nicht überraschen, wenn auch der wichtigste Konkurrent der USA ähnliche Privatisierungen eingeleitet hat. Das neue Russland ist heute ein genauso boomender Markt für private Anbieter von offenen und verdeckten Kriegsdienstleistungen.

Hier die wichtigsten dieser Anbieter nach einer Auflistung von informnapalm übersetzt: Das Original ist von Wjatscheslaw Gusarow, Experte für informationelle Sicherheit, ZWPI, Gruppe „Informationswiderstand“ für InformNapalm; übersetzt ins Deutsche von Viktor Duke.

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